Protokoll der AKSUS-Sitzung vom 27.08.2015

Protokoll der AKSUS-Sitzung vom 27.08.2015

Ort: Gemeinschaftsgrundschule Zoppenbrückstraße
Zeit: 17.00- 18.30 Uhr (Einlass 16.30)

Eröffnung durch Herrn Lesemann:
Herr Lesemann dankt den Gastgebern für die freundliche Aufnahme und begrüßt die Anwesenden. Die Versammlung stimmt der Tagesordnung zu.

Top I :
Der Schulleiter der Grundschule Herr Fey berichtet:
Die Schule an der Zoppenbrückstraße ist eine Primarschule des ganztägigen und gemeinsamen Lernens mit Betreuungs- und sozialpädagogischem Angebot. Die Schule ist zweizügig und wird derzeit von ca. 190 Schüler/innen, darunter 21 Kinder mit Beeinträchtigung, besucht. Statt Hausaufgaben erhalten die Kinder zusätzliche Lernzeiten. An jedem Schultag erhalten die Schüler/innen ein warmes Mittagessen.
Zur weiteren Information über die Organisation, die Örtlichkeiten, Unterricht und Schulleben sowie den Förder- und Elternverein verteilt Herr Fey einen Flyer der Schule an die Anwesenden.

Top II:
Herr Lesemann informiert über Neues aus dem AKSUS:
– Wie auf der Vorstandssitzung im Juni beschlossen, soll der Vorstand ca. alle drei Monate zusammentreffen. Der nächste Termin könnte, nach Terminabsprache der Teilnehmer, am 29.09.2015 stattfinden.
– Zum Erreichen von Verbesserungen an der Schnittstelle von Schule und KISS in Bezug auf die gemeinsame Nutzung des Centrums Westende, wurde auf einem Treffen von den beteiligten Parteien der Erwerb eines Inventarsystems vereinbart. Die Kosten dafür sollen in vertretbarer Weise auf die Nutzer verteilt werden.
– Am 14.11.2015 feiert KISS das 20 jährige Jubiläum.
– Für die nächste „besondere Sitzung“ des AKSUS soll auf der Oktobersitzung ein Vorschlag ausgewählt werden. Folgende mögliche Aktivitäten sollen diskutiert werden: Werksbesichtigung bei Arcelor-Mittal, Treffen im Kanuclub, Grillen im Stadtpark am AKSUS-Baum.
– In einem Gespräch von Herrn Lesemann mit Herrn Cervik über mögliche Hilfen bei der Finanzierung der vom AKSUS angedachten Zukunftswerkstatt erklärte Herr Cervik, dass er nach finanzieller Unterstützung Ausschau halten werde. Die Planung der Inhalte soll nach Diskussion und Beschluss auf einer späteren AKSUS-Sitzung erfolgen.
– Die erste Lesung der Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ fand erfolgreich und gut besucht in der Kulturwerkstatt Meiderich statt. Herr Lesemann, Herr Maistrak, Herr Lubitz und Herr Willmeroth lasen aus von ihnen verfassten Texten zum Themenkreis „Geschichten und Geschichtliches aus Meiderich“ vor.
Am 18.10. 2015 soll eine weitere Lesung, mit anderem Schwerpunkt, in den Räumen der Kulturwerkstatt veranstaltet werden.
– Wegen des neuen Vereinsverwaltungsprogrammes ist die Anschaffung eines neuen Laptops notwendig. Die Anwesenden stimmen der Entscheidung zu.
– Erste Termine für AKSUS-Sitzungen im kommenden Jahr sind: Der 21. Januar, der 03. März und der 21. April 2016. Auf der Mitgliederversammlung im April soll der neue Vorstandsvorsitzende gewählt werden soll.

Top III:
Der Kassenprüfer, Herr Kiesow berichtet, dass am 18.05.2015 um 20.15 Uhr die Kassenprüfung stattgefunden hat. Dabei stellten Herr Zimmermann und Frau Rott die ordnungsgemäße Führung der Kasse fest. Auf der nächsten MV soll dies noch einmal bestätigt werden.

Top IV:
Herr Lesemann bittet um Stellungnahme zu den bisher erarbeiteten Leitfragen zur Vorbereitung des Themenkreises „Miteinander der Religionen“ auf der Sitzung am 29.10.2015:
1. Welche Inhalte sollen thematisiert und bearbeitet werden?
2. Wer soll zum Thema eingeladen werden?
3. Welche verbindenden Ansätze gibt es schon?
4. Welche Aktivitäten sollen geplant werden?
Aus der folgenden Diskussion wird erkennbar:
In den Schulen und weiteren Bereichen des Alltagslebens gibt es, im Rahmen der Begegnung innerhalb der Institutionen, gute Kontakte zwischen den Menschen, unabhängig von ihrer jeweiligen religiösen Orientierung. Beim gesellschaftlichen Leben der Menschen im privaten Bereich oder in den religiösen Gemeinschaften werden die Kontakte jedoch als zu gering angesehen.
Als Begründung für diese Annahme werden unter anderem in der Versammlung folgende Gründe genannt:
– Schlechte, bzw. fehlende Vernetzung der religiösen Gemeinschaften untereinander.
– Fehlende Kontakte durch den Mangel an verbindlich zur Verfügung stehenden Ansprechpartnern.
– Unterschiedlichkeiten sowohl in Bezug auf die Einschätzung der Bedeutung und Sinnstiftung von Religion als auch auf den Stellenwert von religiösem Leben in unserer Gesellschaft.
Die Weiterarbeit an dem Themenbereich scheint den Anwesenden unter Berücksichtigung folgender Aspekte sinnvoll:
– Beim „Miteinander der Religionen“ bei den Gemeinsamkeiten anknüpfen.
– Thematischen Schwerpunkt eventuell verändern in „Miteinander der Kulturen“.
– Den Zuwanderungsgeschichten mehr Beachtung schenken.
– Gemeinsame Aktionen planen und durchführen (z.B. Spendenaktionen für die Flüchtlingshilfe).
Als Fazit und Orientierung für die Planungen auf der vorbereitenden Vorstandssitzung ist der Konsens erkennbar, dass wir das Projekt offen angehen und häufiger gemeinsam etwas tun wollen.

Top V:
Herr Lesemann berichtet von einem erneuten Besuch der Flüchtlingsunterkunft an der Dislichstraße:
Vor der Turnhalle ist eine schöne kleine Gartenfläche entstanden. Die Anlage wird von siebzig Menschen bewohnt. Es gibt nach wie vor keine Trennwände in der Halle. Durch Kontakte zum Flüchtlingsrat konnte für die Jugendlichen eine Skatergruppe gebildet werden. Durch eine ehemalige Lehrerin wird den Bewohnern in einer Männer- und einer Frauengruppe Deutschunterricht erteilt.
Die schulpflichtigen Kinder gehen zur Schule. Kindergartenangebote werden nicht gerne angenommen. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben könnte weiter verbessert werden.

Top VI:
Unter dem Punkt Verschiedenes liegt nichts vor.

Protokoll:
Ute R.-Börner

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