Protokoll der AKSUS-Sitzung vom 12.03.2015

Protokoll der AKSUS-Sitzung vom 12.03.2015

Ort: Haci Bayram Moschee
Zeit: 17.00 bis 18.25 Uhr

Eröffnung durch Herrn Lesemann:

Herr Lesemann dankt dem Haci Bayram Moscheeverein für die Einladung und die Bewirtung. Mitteilungen des Vereins zum Stand der Dinge werden wegen der Anwesenheit der Presse auf TOP 2 gelegt.
Die TO wird wie vorgeschlagen abgearbeitet.

TOP 1: Verleihung des IMMIE 2014

Der IMMIE 2014 wird an Peter Weber und Erwin Steinebach von der Kulturwerkstatt Meiderich für ihre langjährige Arbeit im Stadtteil verliehen.
Würdigung und Preisverleihung nimmt die Bezirksbürgermeisterin, Frau Stürmann, vor. Sie hebt insbesondere das zentrale Projekt hervor, den Meidericher Kunstmarkt, der am 31.05.2015 zum 39. Mal stattfindet. Herr Weber dankt für die Auszeichnung und wirft einen optimistischen Blick in die Zukunft des Vereins.

TOP 2: Neues aus dem Haci Bayram Moscheeverein

Doğan Öztaş begrüßt die Versammlung im Namen des Moscheevereins, vertreten durch Hayati Kablan. Es wird an die verschiedenen Veranstaltungen und Ereignisse erinnert, die in dem Gebäudekomplex der Moschee in eigenen Räumen stattfinden, Gottesdienst, Feiern, Bewirtung, Konferenzen, Unterricht, Beratung, Jugendarbeit.

TOP 3: Miteinander von Muslimen und Christen im Stadtteil

Herr Lesemann erinnert daran, dass die Zusammenarbeit zwischen AKSUS und Muslimen, v.a. dem Moscheeverein, schon eine längere Tradition hat, z.B. Einladungen zum Fastenbrechen, gemeinsame Sitzungen, Baumpflanzaktion, christlich-muslimische Feier in der Ev. Kirche Mittelmeiderich, Teilnahme des Moscheevereins am Weihnachtsmarkt.

Blick in die Zukunft:
• Frau Bondarowicz-Kaesling weist auf den Familientreff auf dem Ingenhammshof am 9./10.5.2015 hin.
• Vorschlag: Gemeinsame Informationsveranstaltungen organisieren, z.B. zu den Gemeinsamkeiten der Religionen, zu differenzierter Information über den Islam
• Hinweis auf eine Veranstaltung der Merkez-Moschee: „Frauen im Islam – Klischee und Wirklichkeit“ am 16.3.2015.
• Hinweis auf eine Musikgruppe am Ingenhammshof: „Unsere Stimme gegen Rassismus“.
• Vorschlag: Kleines Team aus verschiedenen Gemeinden zur Vorbereitung des Themas bilden.
• Vorschlag: Aktion des Baumforums im Stadtpark, orientiert an der Idee des Kunstraums Grün im Park in Duissern 2014.
• Die Jüdische Gemeinde Duisburg – Mülheim – Oberhausen als Ansprechpartner, trotz möglicher Hindernisse wegen deren Umbruchsituation angesichts des Ausscheidens von Michael Rubinstein
• Hinweis auf das anregende Dialobbuch von Lamya Kaddor und Michael Rubinstein: „So fremd und doch so nah – Juden und Muslime in Deutschland“

Anregung: Eine eigene AKSUS-Sitzung zu Thema mit Experten, z.B. dem Beauftragten der Ev. Kirche für das Miteinander der Religionen, soll vorbereitet werden.

TOP 4: AKSUS intern

Situation des Vereins AKSUS e.V.:
Herr Lesemann stellt die Situation des Vereins nochmals dar:
Auf der nächsten Sitzung am 23.4.2015 stehen Vorstandswahlen an.
Es bleibt bei der schon beschriebenen Lage: 4 Vorstandsmitglieder scheiden aus (Hermann Bertram, Sven Kajan, Henrike Kinas, Meinolf Stettner), 4 stehen für weitere Mitarbeit zur Verfügung (Ute Börner, Mechthild Brinker, Jörn Kiesow, Erwin Steinebach). Signale, zur Mitarbeit bereit zu sein, gibt es von Beate Faller-Mrosk, Lothar Koopmann, Doğan Öztaş und Julia Schmenk.
Dieter Lesemann selbst bleibt bei seiner letzten Entscheidung, dass er nur für ein Jahr als Vorsitzender zur Verfügung steht. Kandidaten für die Stellvertretung zum Nachrücken in den Vorsitz im Frühjahr 2016 gibt es nicht.

Da die Satzung vorschreibt, dass der jeweils amtierende Vorstand so lange im Amt bleibt, bis ein neuer gewählt ist, muss die Auflösung des Vereins innerhalb des nächsten Jahres ins Auge gefasst werden, zwischen April 2015 und April 2016.
Wenn bis zur Sitzung am 29.10.2015 keine Perspektive eröffnet ist, soll die Auflösung eingeleitet werden.
Die wichtigsten zu lösenden Probleme sind dann:
Der Vertrag des AKSUS e.V. mit der Stadt Duisburg über das CW läuft aus, eine Fortführung mit einem anderen Partner ist zweifelhaft.
Das Vereinsvermögen muss satzungsgemäß verausgabt werden.
Die Anwesenden drücken den Wunsch aus, dass der AKSUS e.V. nicht ersatzlos verschwinden dürfe und ihn in Form eines Arbeitskreises beizubehalten.

KiSS:
Neue Verantwortliche ist, zu Zeiten, zu denen Andreas Scherbaum den KISS-Treff aus dienstlichen Gründen nicht leiten kann, Julia Schmenk. Sie erhält 20,- € Honorar pro KISS-Treff-Leitung.
Ein Gespräch Zwischen Herrn Cervik, Herrn Lesemann und Herrn Beckmann ergab:
Die Gesamtschule sieht die Arbeit von KiSS positiv, will evtl. eine AG einrichten, die die Kooperation voranbringt und Jugendliche gewinnt.
Neue Struktur: Als Vorgesetzte von Herrn Scheffels werden Herr Cervik wie auch Herr Beckmann festgesetzt

Anfrage von Frau Schröder, Lehrerin an der GSM:
Für die in Klasse 8 angekommenen Inklusionskinder der Schule wird ein eigenes Konzept für Berufsorientierung mit Unterstützung aus dem Stadtteil nötig.
Problem: Schulabschluss ist in guten Fällen der Hauptschulabschluss nach Klasse 9.
Werkstätten für Behinderte sind oft nicht geeignet. Besonders verhaltensproblematische Schüler sind schwer unterzubringen.
Ab Klasse wäre Kontakt mit Betrieben nützlich, etwa für Praktika, im günstigsten Falle für Ausbildungen, auch als Helfer. Hinderlich ist, dass große Betriebe sich freikaufen können, kleine und mittlere den zusätzlichen Aufwand nicht leisten können.

Antworten aus der Versammlung:
Vorhandene Kontakte zu Betrieben sind zu nutzen.
Das Problem kann nur politisch flankiert angegangen werden, z.B. durch Behandlung in Bezirksvertretung und Stadtrat.
Kontaktpersonen sind einerseits Förderschullehrer mit langjährigen Erfahrungen, andererseits Lehrer an Berufskollegs, die sich seit langem mit der Berufsorientierung von Jugendlichen befassen und ab 2016/17 auch gesetzlich in der Pflicht sind.
Der anwesende WAZ-Reporter wird gebeten, das Thema zu bearbeiten.

TOP 5: Willkommen in Meiderich /Notunterkunft Dislichstraße

Aktuelles: Die Angebote des Parkhauses und des Ingenhammshofes werden von je 5 Kindern aus der Dislichstraße wahrgenommen.
Es entstand der Eindruck, dass ein Teil der Eltern die Kinder lieber nicht loslassen möchte.
Neuer Betreuer in der Dislichstraße: Herr Behrendt.
Zu klären ist, ob ein Angebot, Deutsch zu lernen, für die Erwachsenen gemacht werden kann.

TOP 6: Verschiedenes

Frau Haseke (AWO) weist auf das Frühlingsfest auf dem Ingenhammshof am 4.4.2015 hin.

Die Otfried-Preußler-Grundschule sucht ehrenamtliche Helfer für ihre Schülerbibliothek.

Der Inganhammshof möchte ein Nachhilfe-Angebot für Schüler machen und sucht dafür ehrenamtliche Helfer.

Die nächste Sitzung – zugleich MV – findet am 23.4.2015 in der Gesamtschule statt. Abends 20.00 Uhr tritt Daniel Helfrich auf der KleinkunstBühne auf.

Protokoll

gez. Stettner