Protokoll der AKSUS-Sitzung vom 31.01.2014

Protokoll der AKSUS-Sitzung vom 31.01.2014

Ort: Ingenhammshof
Zeit: 17.00 bis 18.30 Uhr

Top 1: Neues vom Ingenhammshof

Frau Haseke von der AWO berichtet zum Hof: In 3 bis 4 Monaten wird die weitere Planung des Wiederaufbaus klar sein. Es ist mit Jahren zu rechnen. Ziel bleibt, alle Funktionen des Hofes wiederherzustellen.

Auch Hühnerhaltung und Verkauf von Eiern sollen wiederaufgenommen werden. Ein vom Amt für Umwelt und Grün begleiteter Versuch, auf sog. Testquadraten die Auswirkungen von Bodenbelastungen in einer Endproduktuntersuchung zu ermitteln, wird vorläufig nicht weitergeführt.

An Spenden sind bisher 30.000 € eingegangen, dazu viele Sachspenden und Hilfsangebote.

Der Verein „Schlupfloch e.V.“, der verschiedene Leistungen in der Jugendhilfe bietet und sich als Ansprechpartner für problembeladene Kinder und Jugendliche sieht, wird sich auf einer der nächsten Sitzungen vorstellen.

Herr Lesemann weist noch einmal auf die Benefizveranstaltung im CW am 12.2.2014 hin.

TOP 2: AKSUS intern (u.a. 25 Jahre AKSUS / In Meiderich miteinander, Entscheidung Logo)

Herr Lesemann berichtet:
Der Verbund „JIM“ (für „Jugendarbeit in Meiderich“) gibt einen Flyer mit den Profilen der 8 Beteiligten sowie zu ihrer Kooperation heraus.
Aus den Überschüssen des CW fließen 4.000 € in den Topf zur Verteilung.

Kellerrräume unter dem CW: Der AKSUS tauscht einen größeren Raum gegen einen kleineren ein.

Projekt „HelferHerzen“ der dm-Kette zur Würdigung von ehrenamtlicher Arbeit: Bis 15.3.2014 können noch Vorschläge eingereicht werden.

Der Zeitplan für die 25-Jahr-Feier und der Programmplan werden vorgelegt. Letzterer wird in der Versammlung korrigiert und ergänzt. Er soll auf der AKSUS-Homepage erscheinen und per Email an die AKSUS-Mitglieder verschickt werden.

Als Logo wird von der Versammlung der in Anlage 1 zu findende, von Erwin Steinebach entworfene Vorschlag gewählt.

Eine Stellwand mit Infos zum AKSUS kann auf den Veranstaltungen des Jahres zirkulieren. Für das Kinder-Stadtteilfest der GGS Zoppenbrückstraße ist für Präsenz gesorgt.

TOP 3: Wahl des IMMIE 2013 – Preisträgers*

Heike Wiehe, die Herausgeberin der Stadtteilzeitung ‚Der Meidericher’, erhält den IMMIE 2013, mit deutlicher Mehrheit der Stimmen.
Begründung für ihre Nominierung war: „Sie ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen für das Miteinander in Meiderich engagiert und Mitorganisatorin zahlreicher Meidericher Veranstaltungen.“

TOP 4 „Die Tagespflege der Caritas stellt sich vor“

Frau Stenert stellt das neue Tagespflege-Projekt der Caritas in Meiderich (Hollenbergstr. 3, ehemaliger Pfarrsaal von St. Michael) mit dem Namen „Mittendrin“ vor. Das Angebot geht an pflegebedürftige, auch demenziell erkrankte Senioren. Wichtiges Ziel ist die zeitweilige Entlastung von pflegenden Angehörigen.
Frau Stenert betont besonders, dass bei Nutzung ihres Angebotes das Pflegegeld nicht unbedingt gefährdet ist, auch bei Pflegestufe 1 der zu bezahlende Anteil von der Stadt übernommen werden kann, sich also auf jeden Fall die Überlegung lohnt, die Tagespflege in Anspruch zu nehmen. Verbreitung dieser Information ist wichtig!

TOP 5: Konzept ‚Seniorenberatung’

Herr Ritter von der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich ist Ansprechpartner eines neuen trägerübergreifenden Netzwerks „Offenes Ohr – wir hören hin!“. Es sollen „Hilfspunkte“ für Senioren im Stadtteil eingerichtet werden, ähnlich der Idee von „Notinseln“ für Kinder.

Email: ritter-bochum(at)t-online.de

TOP 6: Stadtteilentwicklung

Die Versammlung umreißt das Thema; angesprochen werden:
Problematische „Ecken“ im Stadtteil, evtl. ganze Bezirke;
übermäßige Zentralisierung (Bsp. Schulen, Post, Bankfilialen),
Mangel an Willkommenskultur;
Überlebensmöglichkeiten für Vereine in einem schwierigeren Umfeld wie z.B. Obermeiderich;
zu erwartende Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Ideen des Projekts DU 2027;
Überlegung eines defensiven Vorgehens: vorrangig Bestände aus besseren Zeiten (z.B. lebendiger Bahnhofsvorplatz) erhalten,
ehrenamtliche Arbeit untersuchen – ohne Förderung durch die Stadt steht ein Zusammenbruch zu befürchten;
Probleme, die sich schon aus der demografischen Entwicklung ergeben;
breiter gestreute Informationen darüber, wie Bildungs- und Teilhabe-Mittel zu nutzen ist;
u.a. mehr.

Am Ende kristallisiert sich die Idee heraus, etwas Ähnliches wie die Zunftswerkstatt des AKSUS vor einigen Jahren zu bedenken.
Der Vorstand übernimmt die Aufgabe, das frühere Vorgehen Revue passieren zulassen und auf aktuelle Tauglichkeit zu überprüfen.

TOP 7: Verschiedenes

Auf den folgenden Sitzungen zu behandelnde TO-Punkte sind:
Obdachlosigkeit; Projekt der Heinrich-Bongers-GGS „In Meiderich MINT-einander“; DRK-Flüchtlingshilfe in Meiderich.

Herr Frost vom Bezirksamt wünscht den Text auf dem – mittlerweile leider gestohlenen – Messingschild unter dem Meidericher Hahn auf der Von-der-Mark-Str. zu erfahren. Hilfe ist erbeten!

Herr Höffken vom Bürgerverein teilt – unter dem starken Beifall der Versammlung – mit, dass 8.000 € aus dem Reinerlös des zweiten Meidericher Weihnachtsmarktes in die Jugendarbeit fließen sollen.

Protokoll: Stettner